Motivatoring

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Die ersten Schritte mit dem Plugin Motivatoring in Stud.IP

Die Einrichtung des Motivatoring

Sobald Sie das Plugin in Ihrer Veranstaltung aktiviert haben, erscheint ein zusätzlicher Reiter mit dem Titel "Motivatoring".

Begeben Sie sich zunächst in den Bereich "Optionen".

Dort befinden sich bereits vier Kategorien bzw. Skalen. Diese Skalen können Sie über das Papierkorbsymbol löschen, genauso wie Sie mit dem Button "anlegen" eigene Skalen hinzufügen können. Am Ende immer auf "speichern" drücken!

Abbildung 1

Nach dem Festlegen der Kategorien ist das Motivatoring noch nicht fertig für Sie eingerichtet. Klicken Sie auf den oberen Menüpunkt "Fragenpool" um Fragen zu erstellen.

Abbildung 2

Sollten Sie noch keine eigenen Fragen vorliegen haben, ist es anfangs sinnvoll, eine vordefinierte Auswahl an Fragen zu erzeugen. Klicken Sie hierzu rechts im Bildschirm im Informations- und Aktionskasten auf den Link „erstellen“ der Aktion „Fragenpool aus Standard-Template erstellen“.

Abbildung 3

Nun werden acht vordefinierte Fragen (im weitesten Sinn Aussagen) für Sie erstellt. Um eigene Fragen zu erstellen, klicken Sie auf das Feld "anlegen".

Abbildung 4

Dabei erhalten Sie eine Seite, auf der die bereits bestehenden Fragen angeführt sind und Sie über "erstellen" in den Erstellungsmodus Ihrer eigenen Frage gelangen. Selbst angelegte Fragen werden in den Kategorien nach der Reihenfolge der Eingabe abgelegt.

Abbildung 5

Als Nächstes definieren Sie die Zeiträume, in denen die Studierenden ihre Angaben tätigen sollen. Klicken Sie dafür auf den Karteireiter "Abfragezeiträume" im Menüfeld.

Abbildung 6

Sie können nun Einzelzeiträume oder Zeiträume mit regelmäßigen Wiederholungen einrichten. Letzteres wird bei regelmäßigen Veranstaltungsterminen empfohlen, da hiermit ein festes Raster an Abfragezeiträumen parallel zu den Veranstaltungsterminen erzeugt wird.

Ein kleines Beispiel: Ihre Veranstaltung findet ein Mal pro Woche statt und Sie wollen jede zweite Woche Ihre Studierenden mit dem Motivatoring befragen. Geben Sie den ersten Zeitpunkt ein (im Beispiel: Als Zeitspanne in Wochen wählen Sie „2“, die Wiederholungen betragen „6“). Drücken Sie nun den Button „hinzufügen“.

Sie erhalten nun eine Ansicht wie in Abb. 7:

Abbildung 7

Als letzten Schritt müssen Sie das Motivatoring aktivieren. Klicken Sie hierzu auf den großen Aktivierungsschalter im rechten Informationsfeld. Nach dem Aktivieren erscheint das Auswahlfeld "deaktivieren" anstelle des "aktivieren"-Felds.

Abbildung 8

Sie können ihre angelegten Skalen und Fragenpools auch in andere Veranstaltungen kopieren, in denen Sie Dozenten- oder Tutorenrechte besitzen. Wählen Sie dazu unter dem Menüpunkt "Daten kopieren" die jeweilige Veranstaltung aus der Liste aus und klicken Sie auf "kopieren".

Abbildung 9

Die Sicht der Studierenden

Beim ersten Besuch eines Studierenden im Motivatoring wird von diesem ein persönliches Codewort abgefragt (Abb. 10). Dieses Codewort dient der Identifikation des Teilnehmers innerhalb der Befragung, lässt aber keinen Rückschluss auf die tatsächliche Person zu. Eine Anonymität aller Teilnehmer ist dementsprechend gewährleistet.

Abbildung 10

Sobald diese Angaben getätigt wurden, erhält der Studierende Zugriff auf den ersten Zeitraum der Befragung. Mit einem grünen Häckchen werden Zeiträume markiert, für die eine Teilnahme stattgefunden hat.

Abbildung 11

Alle Zeiträume, die noch nicht angefangen haben oder in der Zukunft liegen, sind nicht verfügbar. Somit kann das Motivatoring parallel zur Veranstaltung genutzt werden.

Der Fragebogen wird nun durch Betätigen des Buttons „anzeigen“ dargestellt:

Abbildung 12

Alle Fragen (bzw. Aussagen) im Punkt 1 (Abb. 12) sind verpflichtend abzugeben, da sie die derzeitige Motivation und das Lernverhalten in der Veranstaltung widerspiegeln. In Punkt 2 können optional individuelle Kommentare, Meinungen etc. angegeben werden. Abschließend wird die Eingabe mit „absenden“ bestätigt und der Studierende bekommt ein Zwischenergebnis für sich und seine Gruppe (Abb. 13).

Abbildung 13

Die Ergebnisse der eigenen Gruppe sind auch später weiterhin einsehbar, solange das Motivatoring aktiviert ist.

Der Lehrveranstalter kann die Ergebnisse jeder teilnehmenden Gruppe zu jedem Zeitpunkt einsehen, auch wenn das Motivatoring bereits beendet wurde. Er erhält zusammenfassende tabellarische (Abb. 14 Punkt 1) wie grafische Auswertungen (Punkt 2) und kann die Kommentare der Teilnehmer einsehen (Punkt 3). Für die weitere Verarbeitung kann eine Ergebnisliste als CSV-Datei (zur Weiterverarbeitung in Excel o.ä.) heruntergeladen werden (unterhalb der tabellarischen Ergebnisse).

Abbildung 14

Neben den gruppenspezifischen Auswertungen kann eine Gesamtauswertung (Abb. 14 Punkt 4) generiert werden. Hier werden für die vier Einzelkategorien (Kompetenz, Autonomie, Teamgeist, Interesse) Mittelwerte über die Zeiträume gebildet.

Hintergrund

Wenn Sie Ihre Studierenden in Gruppen arbeiten lassen, dann ist MOTIVATORING das optimale Stud.IP-Plugin für Sie!

MOTIVATORING wurde von Dr. Thomas Martens in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Boekaerts an der Universität Leiden (Holland) entwickelt. Damit können Studierende ihre eigene Lernmotivation und die ihrer Lerngruppe erfassen, grafisch wiedergeben lassen und so ihre Lernmotivation besser steuern.

Wie funktioniert das MOTIVATORING-Instrument?

Nach jeweils einer Seminareinheit wird ein kurzer Online-Fragebogen mit jeweils acht Fragen beantwortet (das Ausfüllen dauert etwa 2 Minuten). Die Studierenden können sich ihre eigenen Werte und die Mittelwerte ihrer Gruppe als Grafiken anschauen und über ihre Motivation in der Lerngruppe sprechen.

Was bringt das MOTIVATORING-Instrument für die Studierenden?

Das MOTIVATORING-Instrument wurde im Rahmen von wissenschaftlichen Studien mit Erfolg in Schulen und Hochschulen eingesetzt. Es hat sich gezeigt, dass Lerngruppen ein effektives Instrument an die Hand bekommen, mit dem es möglich ist, die Lernmotivation zu verbessern und so intensiver zu lernen und das fachliche Interesse zu steigern.

Was haben Sie als Hochschullehrender von dem Einsatz von MOTIVATORING?

Sie können sich die Motivation Ihrer Lerngruppen jederzeit anschauen und im Bedarfsfall Ihre Lehre darauf abstimmen. Sie sind in der Lage, die Motivationsverläufe Ihrer Lerngruppen über die Zeit zu beobachten und können so kritische Lernereignisse identifizieren.

Haben Sie Interessen an einer wissenschaftlichen Kooperation?

Wenn Sie Interesse daran haben, die anfallenden Daten so auszuwerten, dass die Ergebnisse die Standards einer wissenschaftlichen Evaluation erfüllen, dann setzen Sie sich bitte mit Thomas Martens in Verbindung. Er hat in jedem Fall großes Interesse Ihre Daten in einer Sekundäranalyse auszuwerten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an eine der folgenden Ansprechpersonen:

Letzte Änderung am 22.09.2015 16:32 Uhr von jeanette.

 
 
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