Stud.IP-Philosophie

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1. Ein offenes kommunikatives System für alle.

Stud.IP-Nutzer sind nicht allein in den Weiten des Netzes, sondern haben die Möglichkeit, sich im Austausch mit anderen einzubringen. Dazu stellt Stud.IP verschiedene Kommunikationswege bereit, die unterschiedlichen Nutzungsszenarien und Erwartungen gerecht werden. Aktivität steht gegenüber passiver Informationsaufnahme im Vordergrund. Alle NutzerInnen haben die gleichen Grundfunktionen und werden gleichrangig behandelt.

2. Studierende ernst nehmen.

Studierende sind in Stud.IP keine verwalteten, beobachteten und beaufsichtigten Objekte, sondern die wichtigste Gruppe, die aktiv, eigenverantwortlich und kreativ das "Leben" im System bestimmt. Deshalb heißen Studierende in Stud.IP "AutorInnen": Sie verfassen Diskussionsbeiträge, stellen Dateien und Lernmodule zur Verfügung und können wie Lehrende auch Informationen über sich selbst frei und flexibel veröffentlichen.

3. Attraktive und konsistente Benutzeroberfläche.

Einfache Benutzbarkeit und ein ausgewogenes, durchdachtes Design stehen über der Möglichkeit, jeder Veranstaltung ein individuelles Gesicht zu geben. Eine konsistente Bedienung des Systems sorgt dafür, dass Inhalte vor Gestaltung und Finden vor Suchen stehen. Bedienung, Funktionsumfang und Design bilden dabei jedoch nicht drei "konkurrierende" Pole, sondern bedingen und unterstützen einander.

4. Orientierung an den Strukturen deutscher Hochschulen.

Stud.IP ist dafür ausgelegt, große Mengen von Veranstaltungen gesamter Hochschulen beherbergen zu können. Deshalb bilden bewährte Kategorisierungen die Grundlage der Organisation und Rechtestruktur und erleichtern die Orientierung in großen Datenbeständen: Fakultäten und Fächer, Studiengänge und Studienbereiche sowie Semester werden in Stud.IP 1:1 abgebildet. Durch die ständige Weiterentwicklung durch viele Einrichtungen, die Stud.IP bereits einsetzen, entwickelt sich das System gemeinsam mit den Hochschulen und nicht entkoppelt von diesen.

5. Dezentrale Erfassung und Pflege von Daten.

Nur wenn Informationen auch dort verändert werden, wo sie anfallen, kann ein aktuelles und zuverlässiges Informationssystem entstehen. Die Erfassung und Pflege von Daten erfolgt daher so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig: jede NutzerIn pflegt ihre persönlichen Daten, Lehrende betreuen ihre Veranstaltungen, FachbereichsadministratorInnen verwalten die Mitarbeiterlisten ihrer Einrichtungen, eine RaumadministratorIn vergibt von allen genutzte Räume. Zentrale Eingriffe und Beschränkungen durch AdministratorInnen geschehen transparent, d.h. Nutzer werden über Veränderungen ihrer Daten informiert und können jederzeit einsehen, was über sie gespeichert ist.

6. Unterstützung für alle statt Spezialfeatures für wenige.

NutzerInnen mit technischem Know-How und ambitionierten Sonderwünschen brauchen Stud.IP weniger dringend als Studierende und Lehrende mit Berührungsängsten oder wenig Lust und Zeit zur Einarbeitung in komplexe Abläufe. Stud.IP richet sich vor allem an NutzerInnen, die von der Technik eine grundlegende, einfach nutzbare und überschaubare Unterstützung ihrer inhaltlichen Arbeit erwarten. Deshalb soll nur behutsam von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, beispielsweise aufwendige Content-Projekte mit Stud.IP zu koppeln.

7. Geringstmögliche technische Anforderungen für NutzerInnen.

Stud.IP erfordert neben einem Internetzugang und einem Webbrowser keine besonderen technischen Voraussetzungen. Das System ist mit jedem aktuell verbreiteten Browser nutzbar, Javascript und besondere Plugins werden für die Grundfunktionen des Systems nicht benötigt.

Letzte Änderung am 15.12.2010 15:19 Uhr von .

 
 
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